Studie: Immer mehr Menschen zieht es ins Umland

Die Wohnungssituation in deutschen Großstädten ist nach wie vor sehr angespannt. Gerade junge Familien stehen oftmals vor der Herausforderung, die hohen finanziellen Mittel für eine der zentral gelegenen Immobilien aufzubringen. Laut einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) wundert es da nicht, dass die Einwohnerzahl in den sogenannten Speckgürteln der Städte weiter steigt.

Am deutlichsten wird der Trend in den Top 7 Städten der Bundesrepublik wie München, Berlin oder Hamburg. Besonders in der bayerischen Hauptstadt steigt die Nachfrage im 25 Kilometer entfernt liegenden Umland um 57 Prozent. Eine weitere Erkenntnis: Das Durchschnittsalter ist durch den Zuzug junger Menschen in den Metropolen mit 42,4 Jahren deutlich gesunken, in den umliegenden Regionen liegt es derzeit noch bei durchschnittlich 45,2 Jahren.

Insgesamt wurden 401 Kreise und kreisfreie Städte zwischen 2010 und 2016 ausgewertet. Davon verzeichneten 282 einen Bevölkerungszuwachs. Doch nicht nur im Umland wächst die Bevölkerung, auch in vielen ländlichen Gebieten wurden deutlich mehr Einwohner verzeichnet. Ein Schrumpfen der Einwohnerzahl wurde währenddessen in dünn besiedelten Landkreisen festgestellt.

Quelle: BBSR

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